Lehrerfortbildungen

In meiner Zusammenarbeit mit Schulen stellte sich heraus, dass die eigensinnige Produktivität im Unterricht und die Nachhaltigkeit der Schulprojekte wesentlich von der Kreativität und der Offenheit des Lehrers abhängen. Die Lehrerausbildung selbst ist kreativitätsfeindlich. Die Kreativitätsförderung übernimmt daher die jeweilige Lehrerfortbildung. Dazu habe ich, auf meine Schulerfahrung basierend, ein eigenes Konzept entwickelt, das auf den Prinzipien der Prozessorientiertheit, der biografischen Verankerung, dem Suchen und Finden von Materialien und der darin verborgenen Formkraft für den eigenen Ausdruck beruht.
Durch das Erleben der direkten Umsetzung des kreativen Denkens in eine wie auch immer materialisierte Form konnten die Lehrer die Wirkungskräfte der schöpferischen Phantasie mit der Freude der Erkenntnisgewinnung verbinden. Dieses Grundprinzip ist auch in die Schulpraxis zu übertragen, wenn die Wissensvermittlung so verfahren kann, dass sie die Schüler in ihrer persönlichen Geschichte und speziellen Interessensgebiet anspricht und zum phantasievollen Gestalten und weiterem Forschen anregt.